Thymian ist ein echtes Multitalent! Schon in der Antike wurde Thymian als Räuchermittel für die Spiritualität verwendet. Von Mittelalter bis heute wird er als wertvolle Heilpflanze geschätzt und in der Küche als kräftiges Gewürz verwendet. Die Blätter und Stängel werden oft als Zutaten in allen möglichen Gerichten verwendet und geben Fleischgerichten und Gemüse den letzten Schliff. Thymian ist in der Regel Bestandteil eines Bouquet Garni, auf Deutsch auch Kräutersträußchen genannt. Dieses besteht aus Lorbeer, Petersilie und Thymian. Die drei Kräuter werden traditionell mit einem Küchengarn zusammengebunden oder in ein Baumwollsäckchen gefüllt, das zum Kochen mit in den Topf kommt. Am Ende der Garzeit wird es dann wieder entfernt. Die Kräuter geben Fonds, Suppen, Soßen und Eintöpfen den letzten Schliff.
Dieser Thymian ist eine robustere Pflanze mit etwas breiteren Blättern als der gewöhnliche Thymian. Thymian gibt Ihren Soßen, Eintöpfen, Fleisch- und Gemüsegerichten einen angenehmen Geschmack.
Thymian ist auch eine gute Unterstützung bei Erkältungskrankheiten. Auch bei Bluthochdruck kann Thymian helfen. Thymian enthält übrigens Rosmarinsäure. Diese wirkt sich blutdrucksenkend und entzündungshemmend aus.
Die richtige Aussaat der Thymian Samen
Von März bis Juli können Sie im Gewächshaus säen oder die Samen auf der Fensterbank in der Wohnung vorziehen. Dabei sollten die Samen nicht direkt in die Erde kommen. Als Lichtkeimer einfach den Samen andrücken und dann in die Erde setzen. Den Boden gut andrücken. Zwei Monate später können die Pflanzen dann in Rabatten mit einem Abstand von 10–15 cm, in Reihen von 20 cm in alle Richtungen oder in einem Steingarten platziert werden.
Ernte des Thymian
Ernten Sie die Stängelenden das ganze Jahr über, vorzugsweise von Juni bis September. Die getrockneten Blätter werden in Gläsern aufbewahrt.